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Abiturienten der Hüberts‘schen Schule: Besser als der Landesschnitt

Die Hauptpersonen einer eindrucksvollen Festveranstaltung waren sie: 168 Schüler der Hüberts’schen Schule, die ihre Reifezeugnisse im Theater auf der Wilhelmshöhe in Lingen entgegennahmen.

 

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Zuvor hatten sie gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Regenbogen – die Farben des Lebens“ gefeiert.

Im Theater gratulierte Oberstudiendirektor Alfons Ahlers zum bestandenen Abitur. „Dieses Zeugnis stellt sozusagen die Eintrittskarte in Ihr nachfolgendes Leben dar“, sagte er.

29 junge Menschen haben eine Eins vor dem Komma, konnte Ahlers mit Stolz mitteilen. Die beiden Schulbesten waren Tina Brüning aus Lünne, die mit 1,1 bestand, und Katharina Janssen aus Mettingen, die mit 1,2 ihr Abitur machten. Beide wurden mit einer besonderen Auszeichnung geehrt.

Dass an der Hüberts’schen Schule die Quantität nicht zulasten der Qualität gehe, sei durch das Zentralabitur widerlegt. Vielmehr zeige die Statistik, dass die Abiturienten aus Hopsten stets besser als der Landesdurchschnitt gewesen seien. Besondere Dankesworte erhielten Doris Bregen-Meiners und Sonja Pott, die als Oberstufenkoordinatorinnen die Verantwortung für den reibungslosen Ablauf der Prüfungen trugen.

Grundlagen für das künftige Lebenskonzept der Schulabsolventen sei solides Fachwissen, um eine Basis dafür zu haben, den größeren Zusammenhang zu verstehen sowie die Einsicht, das für gut Befundene letztlich auch zu tun, riet der Schulleiter.

Als Sprecher der Eltern gratulierte Regierungsdirektor a.D. Hermann Thurau (Gersten) den Abiturienten. Er wünschte ihnen Kraft und Zeit, um den Zumutungen der modernen Gesellschaft erfolgreich zu begegnen.

Völlig frei und scheinbar unbeschwert hielt Schülersprecherin Lara Stürzl (Hopsten) eine tolle Rede, die mit Humor, aber auch mit Tiefgang gewürzt war. Sie erinnerte an beschwerliche Schulzeiten, an denen es „nicht so gut lief, an denen man sich gesagt habe: Ich darf nicht aufgeben.“ Die Abiturientin wünschte sich und allen Anwesenden, dass sie nicht aufhören zu lernen, und versuchen, „bei all unserm Tun über den Tellerrand zu schauen“.

Hopstens Bürgermeister Winfried Pohlmann gab den Schülern mit auf den Weg: „Haben Sie Appetit auf Leben, haben Sie Mut, die Welt zu entdecken, verschiedene Kulturen kennenzulernen, die Vielfalt des Lebens zu genießen.“ Das mache offen und tolerant für andere Lebensweisen und Meinungen.

Die Abiturienten unterstützen in diesem Jahr „Help e.V.“, ein Projekt von Dr. Michael Greis. Von jeder verkauften Eintrittskarte für den Abiturball wurde ein Euro gespendet sowie anschließend der Betrag aus der Jahrgangskasse auf 1000 Euro aufgerundet, erläuterte Carla Gehring.

Michael Greis war persönlich anwesend, bedankte sich sehr und erläuterte, dass für den gespendeten Betrag in Südafrika zwölf Straßenkinder betreut, schulisch ausgebildet und ihnen eine Berufsausbildung ermöglicht werden könnten.

 

 

Quelle: Lingener Tagespost, URL: http://www.noz.de/lokales/55247209/abiturienten-der-huebertsschen-schule-besser-als-der-landesschnitt (28.06.2011)

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