2012_Anbau_Sportklassen

Hüberts’sche Schule baut für Sportabitur an

Die Privatschule Hüberts’sche Schule bastelt weiter an ihrem bewährten Erfolgsmodell. Es läuft so gut, dass nun außerplanmäßig erweitert wird. Der Anbau schafft Platz für Sportabiturklassen, denn die Nachfrage für diesen Bildungsgang ist groß.

 

2012_Anbau_Sportklassen

 

„Es handelt sich um eine nicht geplante Baumaßnahme“, berichtet Schulleiter Alfons Ahlers, denn nochmals wachsen sollte das Schulgebäude eigentlich nicht. Gewachsen ist die Hopstener Privatschule aber Jahr für Jahr. Von 148 Handelsschülern entwickelte sich die Private Hüberts’sche Schule unter der Leitung von Ahlers zum Erfolgsmodell. Aktuell gibt es 24 Klassen der gymnasialen Oberstufe mit dem Ziel des Vollabiturs und acht Klassen mit Schülern, die die Höhere Handelsschule absolvieren. Und dann hatte Ahlers 2011 die Idee, an seiner Schule auch die Möglichkeit zu bieten, ein Sportabitur zu machen. „Für den Bildungsgang besteht eine gute Nachfrage“, weiß der Schulleiter inzwischen, denn es mussten Bewerber abgewiesen werden. Das Sportabitur eröffne gute berufliche Chancen, sowohl im Bereich Freizeit / Fitness als auch in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und Pädagogik. Allerdings habe er erwartet, dass sich aus der eigenen, 700-köpfigen Schülerschaft eine Sportabiturklasse bilden werde. Es kam anders. Neue Schüler aus dem Emsland, dem Münsterland und dem Osnabrücker Land meldeten sich an. Es stand aber nur ein Klassenraum zur Verfügung. So musste wieder angebaut werden. Zurzeit entstehen zwei etwa 60 Quadratmeter große Klassenräume im Schulzentrum. 150 000 Euro werden für die Baumaßnahme aufgewendet. Das Hopstener Bauunternehmen Lünnemann ist zügig bei der Ausführung. Der Anbau entsteht in Richtung des Schulplatzes im Schulzentrum. Schon zum neuen Schuljahr 2012/13 sollen die Klassenräume bezugsfertig sein. „Unser Konzept ist, kleine Klassen mit bis zu höchstens 20 bis 23 Schülern zu bilden, damit die Pädagogen alle Schüler optimal fördern können.“ Um die Schüler im Bereich Leichtathletik besser fördern zu können, wünschen sich Lehrer aller Hopstener Schulen den Ausbau eines Schulsportplatzes. „Hier sind gravierende Mängel zu verzeichnen“, weiß Ahlers und tritt mit seinem Wunsch offene Türen ein.

Auch der Sportverein Westfalia signalisierte auf seiner Jahreshauptversammlung, durch Eigenleistungen und finanzielle Mittel beim Bau eines Kunstrasenplatzes und anderer Einrichtungen des Vereins für den Breitensport – nicht nur für die Mitglieder – helfen zu wollen. Schüler der Sportabitur-Klassen stellen sich schon derzeit als Gruppenbetreuer im Sportverein Westfalia zur Verfügung, weil sie Übungsleiterscheine etc. nachweisen müssen.

Das sei eine gute Kooperation zwischen der Hüberts’schen Schule und dem Sportverein Westfalia, von der beide profitierten, wie Westfalia-Vorsitzender Norbert Klostermann sagte.

Alle Beteiligten hoffen, dass die Gemeinde mittelfristig eine Lösung für den Ausbau eines Schulsportplatzes finden wird, damit die Hopstener Schulen ebenso wie der Sportverein erfolgreich in die Zukunft blicken können.

 

Quelle: IVZ Online, M. Schwienherr (URL:

http://www.ivz-online.de/lokales/hopsten_arid,79829.html)

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