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Einblick in Biotechnik

Mit einem modern ausgestatteten Labor bietet das mobile BioTechnikum, ein Riesentruck-vor Ort, die Möglichkeit selbst zu experimentieren. Bei dem Schülerprojekt der Oberstufe der Hüberts’schen Schule untersuchen Schüler der Klassen 12 und 13 das eigene Erbmaterial.

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Ein Gewimmel wie im Bienenstock. Lauter junge Nachwuchsforscher in weißen Kitteln sind in ihre Arbeit vertieft. Dr. Aline Anton und Martin von Gregory begleiten das Schülerprojekt der Hüberts’schen Schule im zweistöckigen Lastwagen am Hopstener Schulzentrum. Biotechnikum nennt sich das Mobil. Mit seinem modern ausgestatteten Labor bietet der Riesenlastwagen, neudeutsch „Truck“, vor Ort die Möglichkeit, selbst zu experimentieren.

Die ausgewählten Oberstufenschüler der Klassen zwölf und 13 sind freiwillig gekommen, unterstreicht Fachlehrerin Petra Köstler. Marina Massbaum, Ann-Kathrin Borchert und Marie Veltin besuchen eigentlich den fremdsprachlichen Bereich der Hüberts’schen Schule. „Wir haben in unserer Abiturklassen bei Petra Köstler ein Fachreferat in Genetik gehalten“, erzählen sie. „Durch diese praktische Arbeit können wir die Theorie viel besser nachvollziehen“, sagt Marie Veltin. Sie nehmen das eigene Erbmaterial DNA unter die Lupe. Sie und ihre Mitschülerinnen finden es richtig spannend zu erleben „wie alles in echt abläuft.“ Außerdem finde sie es gut, auf viele neue Jobmöglichkeiten hingewiesen zu werden, kommentiert Ann-Kathrin Borchert. Marina strebt ein Lehramtsstudium an. Natürlich wird sie im Studium in die Naturwissenschaften schnuppern – eine Voraussetzung für das Fach Sachkunde.

 

[Hier das Video von mazz.tv anschauen]

 

Von der Schulleitung begrüßt Anja Arens-Fischer die Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das mobile Biotechnikum gibt den Schülern die Möglichkeit, selber unter Anleitung von Wissenschaftlern zu experimentieren. Sie helfen nicht nur in der Praxis, sondern stellen sich auch den Fragen ihrer Besucher und vermitteln anschaulich, dass Biotechnologie stark mit der Wirtschaft vernetzt ist. „Obwohl unsere Schüler den Schwerpunkt Wirtschaft gewählt haben, erhalten sie hier einen Blick auf andere Aspekte“, sagt Arens-Fischer. Gerade mit dem Wirtschaftsstudium lasse sich die Biotechnologie gut vernetzen. Es tun sich viele Berufsmöglichkeiten auf in der Industrie oder im Studium, sagt Arens-Fischer.

Biotechnologie komme heute in fast allen Lebensbereichen zum Einsatz, erfahren die Schüler im Obergeschoss des Trucks bei verschiedenen Vorträgen und Filmvorführungen. Messer bleiben immer scharf, der Einsatz bei Waschmitteln, in biologisch abbaubaren Kunststoffen, in der Kriminologie bei der Überführung von Straftätern oder beim großen Spektrum von Medizin und Lebensmittelüberwachung.

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„Unsere Schüler erleben heute und am Freitag mit dem Biotechnikum ‚Leben erforschen – Zukunft gestalten‘ ein richtiges Highlight. Diese Laboreinrichtungen stellt sich keine Schule hin – einfach viel zu teuer“, wissen die Lehrerinnen. Kein Wunder, das auch Realschulrektor Andreas Pasche 60 Schüler zu Filmen und Vorträgen anmeldet. Bei der Hüberts’schen Schule haben sich auch die Eltern angekündigt, um die Ausstellung im großen Truck zu sehen.

Selbst Hand anlegen und begreifen – oder eben Zukunft entdecken– das konnten Schüler und interessierte Bürger am Donnerstag im Biotechnikum und noch heute bei zwei Vorträgen zur Biotechnologie und Karrierechancen (11.30 und 12.30 Uhr) in der Aula.

 

Quelle: IVZ Online, Mechthild Schwienheer (URL: http://www.ivz-online.de/lokales/hopsten_artikel,-Einblick-in-Biotechnik-_arid,142492.html am 25.11.2012)

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