Weiterführende Schulen geben ihre Jahresberichte ab

Mehr als 1200 Jugendliche besuchen derzeit die drei weiterführenden Schulen in Hopsten. Alle drei Schulleiter berichteten in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde von weitgehend konstanten Schülerzahlen – an der Hauptschule gibt es allerdings eine hohe Fluktuation.

Mehr als 1200 Jugendliche besuchen derzeit die drei weiterführenden Schulen in Hopsten. 313 von ihnen gehen auf die Ketteler-Realschule (2002: 441), 215 (2002: 281) auf die St.-Georg-Hauptschule und 685 auf die Hüberts‘sche Schule. Dort lernen 165 Schüler in der Höheren Handelsschule, die restlichen 520 teilen sich auf die drei unterschiedlichen Zweige (Betriebswirtschaft, Fremdsprachen, Sport) der gymnasialen Oberstufe auf.

Alle drei Schulleiter berichteten in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Hopsten von weitgehend konstanten Schülerzahlen. Vor allem Wolfgang Schmidt-Hoffmeier von der St.-Georg Hauptschule beschrieb aber eine hohe Fluktuation innerhalb der Schülerschaft. 25 Jugendliche seien allein im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahrs neu an die Schule gekommen – von Förderschulen, anderen Hauptschulen oder Realschulen. Fünf Schüler haben die Schule im gleichen Zeitraum verlassen. Vier durch Umzug, einer aufgrund seiner guten Leistungen auf die Realschule. Der ständige Wechsel in den Klassenstrukturen sei eine große Herausforderung, beschrieb der Schulleiter die Situation.

Zum Schuljahr 2012/13 sind 34 neue Fünftklässler an der Hauptschule angemeldet. Sie kommen vor allem aus Hopsten, Schale und Halverde. An die Ketteler-Realschule kommen 35 neue Schüler. Sie sind fast ausschließlich aus Hopsten selbst.

Bemerkenswert ist, dass der Realschule aus Schale und Halverde überhaupt keine Anmeldungen vorliegen. Schulleiter Andreas Pasche möchte nun zusammen mit dem Kollegium eine anonyme Elternbefragung ausarbeiten, um die Gründe zu erfahren. Zudem sollen die Eltern der Grundschüler in Schale und Halverde künftig besser über die Ketteler-Realschule informiert werden, berichtete Pasche.

An der Hüberts‘schen Schule werden nach den Sommerferien insgesamt zwölf neue Eingangsklassen eingerichtet. Acht in der gymnasialen Oberstufe, vier in der Höheren Handelsschule. „Wir fangen immer mit kleinen Klassen von 21 bis 23 Schülern an“, erklärte Schulleiter Alfons Ahlers. Denn etwa 20 Prozent der Schüler der Höheren Handelsschule entschieden sich, nach ihrem Abschluss im Gymnasialzweig bis zum Abitur weiterzumachen. Die Hüberts‘sche Schule hat einen großen Einzugsbereich. Die Schüler kommen aus dem Emsland bis Lingen, Lohne, Wietmarschen, Freren, Spelle aber auch aus dem gesamten Tecklenburger Land.

An allen drei Schulen gibt es viele Angebote außerhalb des regulären Unterrichts. An der Realschule werde die Übermittagsbetreuung gut angenommen, berichtete Pasche. Schülerinnen der Jahrgangsstufe zwölf der Hüberts‘schen Schule betreuen dort zudem die Hausaufgaben. Darüber hinaus gibt es diverse AGs. Die St.-Georg-Hauptschule bietet Projekte aus den Bereichen Kunst und Berufsorientierung an. Die Hüberts‘sche Schule stellte in diesem Jahr unter anderem sämtliche Gewinner des Azubi-Trainingslaufs in Osnabrück.

 

Quelle: IVZ Online, Anke Beiing. URL:

http://www.ivz-online.de/lokales/hopsten_artikel,-Hohe-Fluktuation-an-der-Hauptschule-_arid,66063.html

(Zugriff am 10.05.2012)

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