84 Schüler der Hüberts’schen Schule Hopsten erlangen Fachhochschulreife
84 Schülerinnen und Schüler der Hübertsschen Schule durften sich am Samstag bei der Entlassfeier über die Fachhochschulreife freuen. Alle, die zu den Prüfungen angetreten waren, haben ihr Ziel erreicht.
Sechs Schülerinnen hatten einen Notendurchschnitt besser als 2.0 erreicht. Schulbeste wurde Kerstin Schäfer aus Ibbenbüren mit einem Notenschnitt von 1,5 und Andrea Borchert aus Beesten mit einem Notenschnitt von 1,8.
Schulleiter Alfons Ahlers ehrte die beiden Schülerinnen mit einem Buchpräsent. Als Grundlagen für ein gelingendes Leben riet er den Schulabsolventen, ihre positive Grundeinstellung zu behalten, sich etwas zuzutrauen und immer neue Lernphasen zu beginnen. „Werden Sie nicht zu schnell ungeduldig und fragen zu schnell nach den Früchten Ihrer Bildung. Bedenken Sie, dass eine gute Frucht auch eine Blüte und eine Zeit der Reife braucht“, sagte Ahlers.
Die Entlassfeier begann wegen der Fußballübertragung bereits um 14 Uhr. Die St.-Georg-Pfarrkirche war bis zum letzten Platz besetzt. Die Liturgiebegleitung hatte Pater Joseph, die Predigt hielt der Diplom-Religionspädagoge und Theologe Dirk Köster, der das Thema „Brücken bauen“ in vielfältigen Aspekten beleuchtete.
Im Hotel Mutter Bahr wurde nach dem Erinnerungsfoto gemeinsam Kaffee getrunken und das Fußballspiel der WM Argentinien gegen Deutschland auf der Großleinwand verfolgt. Andreas Vortkamp, Abteilungsleiter der Höheren Handelsschule, sagte anschließend, die Absolventen halten jetzt eine besondere Eintrittskarte für ein neues Spiel in den Händen. „Ob ihr in der Champions League oder in der Kreisklasse zukünftig spielt, hängt entscheidend von eurem weiteren Engagement ab“, sagte er.
Der Pädagoge machte aber auch deutlich, wie viel Unterstützung die Schüler auf ihrem Lebensweg bisher erhalten haben, durch die Eltern, durch das Kollegium und die Schulleitung. „Trotz des steigenden Zuspruchs, den die Hübertssche Schule in den letzten Jahrzehnten erfahren durfte, möchten wir doch im Verhältnis zu den Schülern und zu den Eltern eine kleine private Schule bleiben mit kurzen, vertrauensvollen Wegen“, erläutere Vortkamp.
Ohne dem an einer Privatschule traditionell stärker geforderten Engagement der Lehrer seien solche Erfolge wie das Bestehen aller Schüler und das stetige Wachstum nicht möglich. „Renommierte Unternehmen scheinen den Abschluss der Höheren Handelsschule ebenfalls zu schätzen“, erklärte Andreas Vortkamp. Sie machten kurzfristig Lehrstellenangebote für 2010: „Die Tatsache, dass wir nicht mehr helfen konnten, alle Stellen zu besetzten, spreche dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre gewünschten Stellen bereits gefunden hatten.
Zur individuellen Förderung der Schüler habe der Förderunterricht beigetragen, aber auch der bereits zitierte enge Kontakt Lehrer-Schüler-Eltern. In einigen Abschlussklassen sei eine Befragung durchgeführt worden. Die Schüler sollten ohne Vorbehalte die Lehrer und das Schulumfeld unter die Lupe nehmen. Die Auswertung habe folgende Grundtendenz gehabt: Viele Schüler hatten das Kollegium als motiviert und hilfsbereit bezeichnet. 17 Schüler werden sogar zwei weitere Jahre an der Schule bleiben, um das Abitur anzustreben.
Die Verbesserungsvorschläge der Schüler – unter anderem eine Ausweitung der Internetzugänge und die Ausstattung auch der restlichen Klassenräume mit elektronischen Tafeln – wurden bereits kurzfristig umgesetzt.
Schülersprecherin Johanna Plake bedankte sich im Namen aller Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs: „Unser Erfolg war nur durch Anstrengungen und ständige Geduld aller Lehrerinnen und Lehrer, durch unsere lieben Eltern, durch Freunde und Bekannte möglich“, führte sie aus. „Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen, die Zuversicht, die Ausdauer, Kraft und Energie im Alltag, die persönlichen Gespräche zur Problembeseitigung, die wunderschönen beiden Jahre voller Höhen und Tiefen und für die super Vorbereitung auf das Berufsleben.“

Die Absolventen der Klassen HH08a und HH08b

Die Absolventen der Klassen HH08c und HH08d