6. „Lauf für das Licht“ der Hüberts’schen Schule am 21. September
Wenn die gut 1100 Jugendlichen, die die drei Schulen am Hopstener Schulzentrum besuchen, am Donnerstag, 21. September loslaufen, wissen die meisten ganz genau, wofür sie Kilometer machen. Beim 6. „Lauf für das Licht“ der Hüberts’schen Schule geht es um Augen-OPs, die DKMS (ehemals: Deutsche Knochenmarkspenderdatei) und ein Küchengebäude für die Partnerschule in Arusha/Tansania.

Eigentlich müsste der Druck auf die Sportabiturklasse GO16g der Jahrgangsstufe zwölf, die den Sponsorenlauf diesmal organisiert, groß sein. Haben ihre Vorgänger in den vergangenen Jahren doch jedes Mal den Spendenrekord des Vorjahres gebrochen. Über 11000, 17000 und 27000 Euro stieg die Spendensumme im vergangenen Jahr auf unglaubliche 35000 Euro. Doch Lehrer Thomas Feldkämper und seine Schüler lassen sich davon nicht beeindrucken. Ziel sei in erster Linie, die Projekte so gut wie möglich zu unterstützen, nicht unbedingt, noch einmal an diese Summe zu kommen.
Die Laufstrecke ist dieselbe wie in den vergangenen Jahren. Von der Schule aus geht es einmal um die Westfali-Arena und zurück. Etwas mehr als zwei Kilometer lang ist eine Runde. Die Schüler – neben denen der Hüberts‘schen Schule sind auch wieder die Haupt- und Ketteler-Realschüler dabei – haben sich Sponsoren gesucht, die pro Runde einen gewissen Betrag bezahlen. Die Arbeitsgruppe „Streckenposten“ bittet alle Autofahrer, am Tag des Laufs rund um das Schulzentrum und die Sportanlagen von Westfalia Hopsten vorsichtig zu fahren.
Start ist um 10 Uhr. Die Schüler laufen zwar gleichzeitig los, das aber leicht versetzt, verteilt auf 28 Stationen. Laufen, gehen, oder beides abwechselnd ist für alle Schüler dann bis 11.45 Uhr verpflichtend, wer mag, darf bis maximal 12.15 Uhr seine Runden drehen. Zwischendurch können sich alle an den Verpflegungsstationen, die die GO16g – eine von drei Sportabiturklassen in ihrer Jahrgangsstufe übrigens – vorbereitet, stärken.
Mettinger Arzt operiert Grauen Star
Den Aufwand, einen zweistündigen Sponsorenlauf zu organisieren, hatten sich die Schüler kleiner vorgestellt. Folgende Aufgaben standen auf der Liste: Streckenposten, Verpflegung, Schreibkram, Sponsorenwerbung, Pressearbeit, Organisation eines DJs, Erste Hilfe, Anmeldung bei der Gemeinde, Kontakt zu den anderen Schulen und zu Dr. Kurtgeorg Preuß. Der Mettinger Augenarzt bekommt jedes Jahr einen Teil des Geldes und operiert damit ehrenamtlich Menschen in Tansania am Grauen Star, gibt also Augenlicht zurück. Seinem Engagement verdankt der „Lauf für das Licht“ seinen Namen und Zweck.
„Wir versuchen übrigens auch, möglichst viele Spenden zu organisieren, auch wenn wir selbst nicht viel laufen können“, sagt Thomas Feldkämper über sich und seine Klasse. Schließlich hatten einige Schüler jüngst noch direkten Kontakt mit Lehrern der Grundschule in Arusha, die in den vergangenen Jahren mithilfe der Gelder aus Hopsten entstanden ist. Sie wissen daher, wo der Schuh drückt und wie wichtig ihre Unterstützung für die Kinder dort ist.
Quelle: IVZ Online, Anke Beiing (URL: https://www.ivz-aktuell.de/Artikel/170158/Lokales/6-Lauf-fuer-das-Licht-der-Huebertsschen-Schule-am-21-September, Zugriff am 13.09.2017)